Abriss. Freud. Wien. Psychoanalyse. 1938 und die Folgen

Das Jahr 1938 stellt im Leben Sigmund Freuds und für die Psychoanalyse in Wien einen Bruch dar. Im letzten Augenblick noch gelingt Freud und seiner engsten Familie die Flucht vor den Nationalsozialisten. Mit dieser Flucht reißt auch die Traditionslinie der ursprünglichen Wiener Psychoanalyse ab. Aus Sorge, die noch junge Wissenschaft würde die Verfolgung durch die Nationalsozialisten nicht überleben, versucht Freud im Londoner Exil deren wesentliche Errungenschaften im „Abriss der Psychoanalyse“ festzuhalten und für die Nachwelt zu sichern. Dennoch markiert 1938 einen unwiederbringlichen Verlust für die Psychoanalyse und für Wien. Die Veranstaltung gedenkt den verhängnisvollen Ereignissen des Jahres 1938 und diskutiert welche Folgen die Vertreibung der Psychoanalyse aus Wien noch heute hat.

17. Oktober 2018
Josephinum, Währinger Straße 25, 1090 Wien

Programm:

17 Uhr
Führung durch die Ausstellungen des Josephinums

18.00 – 18.30 Uhr
Eröffnung
Christiane Druml, Medizinische Universität Wien
Martin Engelberg , Sigmund Freud Gesellschaft
Lesung aus dem „Abriss“ und anderen Texten
Freuds aus den 1930ern: Wolfram Berger

18:30– 19:30 Uhr
Paneldiskussion
MODERATION: Andrea Schurian, Der Standard
PODIUM:
Helmut Dahmer, Freier Publizist, Wien
Wolfgang Müller-Funk, Universität Wien
Ulrike Kadi, Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse
Alfred Springer, Wiener Psychoanalytische Vereinigung

Anmeldung bis 15.10.2018 bitte per e-mail

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